Warum sich der Ort lohnt
Direkt hinter dem früheren Grenzdorf Hötensleben blieb ein etwa 350 Meter langer Abschnitt des DDR-Sperrsystems erhalten. Mauer, Zäune, Signalanlagen, frühere Minenfeldbereiche und Türme zeigen die massive Abriegelung des Ortes.
Das rund 6,5 Hektar große Areal steht seit 1990 unter Schutz und gehört zur Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn. Der Ort sollte als Zeugnis von Diktatur, Grenzgewalt und eingeschränkter Freiheit vermittelt werden, nicht als technischer Erlebnispark.
Das Außengelände ist rund um die Uhr zugänglich; Türme dürfen nur bei Führungen betreten werden. Da die Gedenkstätte keine ÖPNV-Anbindung nennt, müssen Anreise, Wetter und ein sicherer Aufenthalt eigenständig geplant werden.