Warum sich der Ort lohnt
Im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Grube Lengede zeichnet das Museum die Ereignisse zwischen Wassereinbruch und Rettung im Oktober und November 1963 chronologisch nach. Damit ergänzt es die allgemeine Regionalgeschichte des Kreismuseums Peine um einen klaren, ortsgebundenen Schwerpunkt.
Zu den dokumentierten Objekten gehören eine Dahlbusch-Rettungskapsel und ein originalgetreuer Bohrkopf. Schautafeln, Zeitungsberichte, Fernsehmaterial und Exponate zeigen sowohl den Bergbaualltag als auch die große mediale Bedeutung des später so genannten „Wunders von Lengede“.
Das Thema schließt Unglück, Tod und Rettung ein und verlangt besonders mit jüngeren Kindern eine sensible Vorbereitung. Öffnung, Führungen, Zugänglichkeit der oberen Etage und mögliche Gruppenregelungen sollten direkt bei der Gemeinde beziehungsweise dem Museum bestätigt werden.