Warum sich der Ort lohnt
Das Gifhorner Welfenschloss entstand in der Renaissance und war die Residenz von Herzog Franz von Braunschweig und Lüneburg. Schlossgraben, Innenhof und Kapelle geben dem Besuch auch außerhalb der Museumsräume einen klaren historischen Rahmen.
Im Historischen Museum führen fünf Abteilungen von Ur- und Frühgeschichte über Stadtentwicklung und Industrialisierung bis zur Tier- und Landschaftsgeschichte der Südheide. Für einen ersten Besuch ist eine Auswahl sinnvoller als ein schneller Durchgang durch alle Themen.
Die Schlosskapelle gehört zu den frühen eigens für den evangelischen Gottesdienst errichteten Sakralbauten Norddeutschlands und ist im Rahmen des Museumsbesuchs zugänglich. Öffnung und mögliche Einschränkungen sollten dennoch vorher geprüft werden.
Als Tagesplanung funktioniert entweder Schloss plus Innenstadt oder Schloss plus Mühlenmuseum. Beide Museen ausführlich und weitere Naturziele an einem Tag zu kombinieren, wird schnell zu dicht.